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30.04.2025 - Ausstellung in Schönefeld

Am Amy-Johnson-Gymnasium wurde eine Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit in den Henschel-Flugzeugwerken Schönefeld eröffnet.

Die Vorfreude auf den Neubau ihrer Schule ist in Schönefeld und im Amy-Johnson-Gymnasium groß. Es wurde bekannt, dass sich auf dem für den Neubau vorgesehenen Gelände bis 1945 ein Zwangsarbeiterlager befunden hatte.


Recherchen für das von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) herausgegebene Buch „Der erste Flugplatz in Schönefeld“ erbrachten Erkenntnisse über das Ausmaß der NS-Zwangsarbeit der Henschel Flugzeug-Werke in Schönefeld.

Archäologische Untersuchungen bestätigten, dass dort bis Kriegsende ein großes Zwangsarbeiterlager existierte. Die vorgefundenen Belege für 26 Gebäude, Löschwasserbrunnen, Splittergräben und diverses Lagerinventar bezeugen die grausame Vergangenheit.


Unter Leitung des Lehrers Fabian Papadopoulus-Koop vom Amy-Johnson-Gymnasium beschäftigten sich die Schüler Novalee Crane, Sarina Gehler, Leonie Heide, Max Koppel und Mathea Lina Schacht im Rahmen eines zweijähriges Seminarkurs mit der NS-Zwangsarbeit in den Henschel-Flugzeugwerken Schönefeld und schufen eine beeindruckende Ausstellung.


Die Veranstaltung zur erstmaligen Präsentation am 30.04.2025 mit über 100 Teilnehmende eröffnete die Schulleiterin Daniela Günther um Punkt 13:00 Uhr.

Am Amy-Johnson-Gymnasium wurde eine Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit in den Henschel-Flugzeugwerken Schönefeld eröffnet.

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