
02./03./04.03.2026 – Politische Bildung
In der Landesfinanzschule KW ist im Abschlusslehrgang die NS-Zeit „Die Rolle der Reichsfinanzverwaltung in der NS-Zeit“ ein wichtiges Thema.
Am 02.03.2026 führte Klaus-Dieter Gössel mit einem beeindruckenden Vortrag in das Thema ein.
Er beschrieb, wie die Nationalsozialisten nach 1933 das Finanzrecht für ihre Zwecke, insbesondere zur Entrechtung der jüdischen Menschen, „umformten“.
Im zweiten Teil beschrieb er, wie jüdische Menschen erst ihr Eigentum und dann ihr Leben verloren und wie finanzbürokratisch korrekt organisiert war..
Abschließend zeigte er ein Video, wie nicht nur der Nazistaat, sondern auch die „guten einfachen Deutschen“ sich am Eigentum der jüdischen Menschen bereicherten.
Am 03. und 04.03.2026 besuchten die AnwärterInnen die Gedenkstätte des Hauses der Wannsee-Konferenz, das Dokumentationszentrums der NS-Zwangsarbeit, des Deutschen Widerstandes und weitere historische Orte.
Regionale Bezüge lernten die AnwärterInnen mit einer historischen Führung durch Königs Wusterhausen und dem Verweilen an den Stolpersteinen in der Stadt kennen.
Anschließend arbeiteten sie an Materialien, die die Biografien der jüdischen Menschen beschreiben, für die in der Region Stolpersteine verlegt wurden.


Vortrag für alle Lehrgangsteilnehmer - am 02.03.2026 sprach Klaus-Dieter Gössel zum Thema „Die Rolle der Reichsfinanzverwaltung in der NS-Zeit“

Führung mit historischen Fotos durch KW; die meisten AnwärterInnen sind nicht "von hier"

alle Gruppen stellten ihre Forschungsergebnisse vor

Vortrag für alle Lehrgangsteilnehmer - am 02.03.2026 sprach Klaus-Dieter Gössel zum Thema „Die Rolle der Reichsfinanzverwaltung in der NS-Zeit“
Cursor auf Foto zeigt vorhandene Beschreibung
