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Jacobsohn, Max

Jacobsohn, Max

JG. 1879, WOHNTE IN DER BAHNHOFSTRASSE 5, VERHAFTET 1938, KZ SACHSENHAUSEN, DEPORTIERT 1942, NACH OSTEN ? ? ?

Todesfallanzeige Gustav Jonas

Max Jacobsohn, geb. am 28.4.1879 in Schönlanke/Posen, wohnte in Königs Wusterhausen Bahnhofstraße 6 und betrieb mit seiner Frau Paula, geb. Oksmann, eine Zahnarztpraxis und war Vorsitzender der Allgemeinen Ortskrankenkasse Königs Wusterhausen.
Am 29.03.1933 legte er das Amt nieder und kam damit seiner Absetzung zuvor.
Max Jacobsohn war Wortführer der SPD-Fraktion in der Königs Wusterhausener Gemeindevertretung.
1938 wurde er im KZ Sachsenhausen interniert aber nach einem halben Jahr im Dezember wieder entlassen.
Das Ehepaar Max und Paula Jacobsohn wurde am 26.10.1942 „nach Osten deportiert“ und 29.10.1942 in Riga ermordet.

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