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Stolpersteine im LDS

zuletzt eingestellte Informationen (05.03.2026)

dahme-spreewald-karte mit stolpersteinen
Stolperstein Gunter Demning, Foto: Karin Richert
stopler allgemein
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Foto: Karin Richert

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Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Den ersten Stolperstein verlegte er am 16. Dezember 1992 in Köln vor dem historischen Rathaus.

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Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

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Die quadratischen Tafeln aus Messing mit abgerundeten Ecken und Kanten sind manuell mittels Hammers und Schlagbuchstaben eingefügten Lettern beschriftet. Sie werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen.

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Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

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Am 26. Mai 2023 verlegte Demnig in Nürnberg den 100.000 Stolperstein.

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Das Projekt ist das weltweit größte dezentrale Mahnmal und umfasst ganz Europa, darunter in Deutschland, Österreich, die Niederlande, Frankreich, Ungarn, Italien, Polen und weiteren Ländern.

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Bislang liegen 116.000 STOLPERSTEINE in über 1.860 Kommunen in 31 europäischen Ländern verlegt.


(Stand: Dezember 2025)

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