
05.06.2026 – Ausstellungseröffnung Stadtbibliothek Wildau
„Konstantin Žadkěvič und andere / Arbeit, Zwang und Widerstand“ – Mutige Geschichte des Widerstandes im Rahmen der NS-Zwangsarbeit.
Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus war Arbeit, die zwischen 1933 und 1945 von ausländischen Arbeitskräften in Rüstungsbetrieben, auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk oder in Privathaushalten geleistet wurde.
Lange Zeit fand dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte wenig Beachtung, obwohl in Deutschland etwa 8,4 Millionen zivile Männer, Frauen und Kinder in Deutschland zur Arbeit gezwungen wurden.
Das auch Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter aktiven Widerstand leisteten, war oft nicht bekannt. Diese Ausstellung der Gedenkstätte des Zuchthauses Brandenburg-Görden entreißt die mutige Geschichte einiger Frauen und Männer dem Vergessen.
Dem Kinder-und-Jugend-Verein KJV e.V. ist es zu verdanken, dass diese Ausstellung über eine Widerstandsgruppe, die in einem direkten Bezug zu Wildau stand, nun in Wildau zu sehen ist.
Annett Goldberg, die Leiterin der Stadtbibliothek Wildau, begrüßte die etwa fünfzig Gäste zur Ausstellungseröffnung und sagte, dass die Stadt ein Erinnerungsspeicher, ein Container von Erlebten und zu erzählenden Geschichten sei.


Vor der Eröffnung - rechts die Leiterin der Bibliothek Annett Goldberg

Lars Ulbricht beim Einführungsvortrag

Impressum der Ausstellung

Vor der Eröffnung - rechts die Leiterin der Bibliothek Annett Goldberg
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