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11.06.2026 – Dr. Richard Fagot im Gespräch mit Dr. Astrid Ley

Wohl an die einhundert Menschen hatten sich am Donnerstagabend im Neuen Museum der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Sachsenhausen eingefunden.

Von ihnen kamen einige aus Königs Wusterhausen, Wildau und Zeuthen. Sie alle begrüßte Dr. Astrid Ley zu einem Gespräch mit dem Holocaustüberlebenden Dr. Richard Fagot, der aus Israel angereist war.


Vielen der Anwesenden war Dr. Fagot von Zeitzeugengesprächen oder seiner beeindruckenden Rede zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen am 22.04.2025 bekannt.

Die aus dem LDS angereisten Teilnehmer waren berührt, dass Dr. Fagot ein Eröffnungsfoto wählte, welches ihn mit Irmtraud Carl zeigte. Irmtraud Carl, die am 1. Januar 2025 verstorben ist, hat sich mit ihrem Verein Kulturlandschaft große Verdienste bei der Erforschung der Geschichte des Außenlagers des KZ Sachsenhausen in Königs Wusterhausens erworben.


Dr. Richard Fagot sagte zu Beginn des Gesprächs, dass er den Holocaust überlebte, weil er mehrfach Glück hatte und das er sich eigentlich nicht an die dunkle Zeit seiner Geschichte erinnen wollte.

Aber Irmtraud Carl habe ihn in Israel angerufen und ihn in ihrer unverwechselbaren Art aufgefordert, nach Deutschland zu kommen. Immerhin komme Tobias Rawet auch.

Wohl an die einhundert Menschen hatten sich am Donnerstagabend im Neuen Museum der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Sachsenhausen eingefunden.

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