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Darstellungsversuche des KZ-Außenlagers in Königs Wusterhausen

Langezeit war das KZ-Außenlager des KZ Sachsenhausen in Königs Wusterhausen verdrängt, verschwiegen oder vergessen worden.

In der sich selbst antifaschistisch charakterisierten DDR wurden Forschungsergebnisse von Schülern der damaligen Erweiterten Oberschule „Wladimir Ilitsch Lenin“ (heute „Friedrich-Schiller-Gymnasium“) an die Geschichtskommission der SED-Bezirksleitung weitergeleitet, wo sie nicht weiter beachtet wurden.

Der Heimatforscher Ernst Piel, der damals mit den Schülern geforscht hatte und sich immer wieder zum Thema "KZ Außenlager KW" äußerte, wurde reglementiert. Sein Dienstvorgesetzter wurde sogar aufgefordert, dafür zu sorgen, "dass der Mann endlich Ruhe gibt"... (siehe persönlicher Bericht)

Im April 1999 wurde von Magister Frank Stier ein historischer Abriss zur Geschichte des KZ-Außenlagers Sachsenhausen in Königs Wusterhausen unter dem Titel "Kriegsauftrag 160" veröffentlicht.

Der Verein Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e.V. um Irmtraud Carl beleuchtete das Thema KZ-Außeslagers aus verschiedenen Richtungen. Sie fanden Zeitzeugen und stellten am 18.4.2005 die erste Erinnerungstafel auf.

Es folgten u.a. Publikationen wie "Kerzenlicht hinter Stacheldraht", "Das haben wir alles nicht gewusst" und eine Ausstellung "Vergessen - Verdrängt - Versöhnt"

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Basierend auf Zeitzeugenerzählungen und einem Luftbild der amerikanischen Air-Force gab es Versuche, sich die räumliche Situation auf dem heute komplett überbauten Gelände optisch vorzustellen.

Leon Liebold und Oskar Krüger vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium erstellten zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ-Außenlagers im Jahr 2025 ein Modell.

Dieses ähnelt einem bereits 2005 entwickelten virtuellen Modell der damaligen Schüler André Wiemer, Markus Müller und Sascha Tanke, welches sie dem Verein Kulturlandschaft Dahme-Spreewald auf einer CD zur Verfügung stellten.

André Wiemer, Markus Müller und Sascha Tanke hatten sich an einem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Horst Köhler beteiligt.

Das Modell aus dem Jahr 2025 weicht vom Luftbild ab. Die angedeuteten Gleise lassen den Schluss zu, dass die Darstellung des Lagergeländes auf dem Modell um 90° nach rechts gedreht werden müsste.

Dennoch ist es den Schülern gelungen, eine gute optische Vorstellung vom Lagergelände zu vermitteln.

Die virtuelle Darstellung aus dem Jahr 2005 zeigt zudem, wie die Behelfsbauten aussahen, die von den Häftlingen produziert werden sollten.

Die SWF-Dateien waren für den Adobe Flash Player entwickelt, der seit 2021 eingestellt wurde. Vielleicht gibt es den Player noch auf älteren PCs; alternativ kann man den Ruffle - Flash Emulator nutzen.

Die exe-Datei befindet sich mit den swf-Bilddateien HIER.

Die bisherigen Publikationen zum KZ-Außenlager Sachsenhausen in Königs Wusterhausen HIER. 

© GKD – 26.04.2026

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Modell 2025.jpg
virtuelles Model 2005.jpg
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