
12.09.2026 – Gedenkveranstaltung in Lieberose
Vor 55 Jahre wurde der Grundstein für das Mahnmal in Lieberose gelegt. Erinnert wird an die Menschen, die im KZ Jamlitz/Lieberose litten und gestorben sind.
Das bis dahin verschwiegene dunkle Kapitel in der Region in und um Lieberose wurde offenbar, als im Mai 1971 Bauarbeiter in einer Kiesgrube bei Staakow auf sterbliche Überreste von 589 Menschen stießen.
Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Gedenkstätte Lieberose, Wolfgang Grützmacher, begrüßte etwa 50 Teilnehmer.
Die angemessene musikalische Umrahmung gestaltete Isabel Neuenfeldt.
Frau Kerstin Michelchen, heute Lieberoser Bürgermeisterin, erinnerte sich an die Grundsteinlegung für das Mahnmal.
Sie war damals Kind und beschrieb die Entscheidung für den Standort Lieberose, weil dies in der Kiesgrube Staakow damals nicht möglich war und auch, dass es auf dem Rodelberg stehen und damit einen Bezug „zum Leben“ herstellen sollte.


Weil es in Staakow nicht möglich war, wurde hier vor 55 Jahren der Grundstein gelegt

Sie war Kind, als der Grundstein für das Mahnmal gelegt wurde. Das es auf dem Rodelberg eingerichtet wurde wertet sie heute als ein Statement für das Leben...

Niederlegung von Blumen und Gebinden

Weil es in Staakow nicht möglich war, wurde hier vor 55 Jahren der Grundstein gelegt
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